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Weiterbildung vom 27.11.21

Weiterbildung vom 27.11.21 ZAG Winterthur

«ADHS braucht keine Therapie – sondern Coping-Strategien»

Angesprochen sind:

Menschen mit oder ohne ADHS und Fachpersonen

Ort: ZAG (Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich) Turbinenstrasse 5, 8400 Winterthur
Zeit: 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Datum: 
Samstag, 27. November 2021
Kosten:
Fr. 160.– für Mitglieder
Fr. 200.– für Nichtmitglieder
inkl. Informationsunterlagen und Pausenverpflegung

Anmeldung und weitere Informationen per E-Mail: info@adhs20plus.ch
Anmeldeschluss: 
25. November 2021, Platzzahl ist beschränkt

 «ADHS braucht keine Therapie – sondern Coping-Strategien»

Inputreferat: Dr. Phil. François Gremaud, Botschafter adhs20+
Psychotherapeut FSP, Supervisor FSP

AD(H)S gilt in der Diagnostik als ein Geburtsgebrechen, das an und für sich nicht aus- kuriert werden kann, während psychiatrische Erkrankungen wie z. B. Depression oder Angststörung durch Psychotherapie völlig remittiert werden können. Bei AD(H)S geht es dagegen um eine integrierte Intervention – in der Alltagspraxis vor allem medikamentös –, die den Umgang mit der Symptomatik (meistens Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität und Impulsivität) zum Ziel hat.
Nun entstehen bei Betroffenen in verschiedenen Lebensphasen öfters Fragen in Bezug auf die Prognose. Klassische, lineare Behandlungen in psychiatrischen Einrichtungen konzentrieren sich auf eine Reduzierung der Symptomatik und vergessen oft einen Em- powerment-Ansatz, der mit seinem „giving hope“ Ressourcen aktiviert und maladaptive Bewältigungsstrategien korrigiert.
Tatsächlich reagieren viele AD(H)S-Betroffene nach der Etikettierung eines Geburtsge- brechens, das nicht verschwindet, mit negativem Coping.
Nämlich gemäss der Schematherapie mit aufgeben (keine Aussicht auf eine Verbesserung der Symptomatik und dadurch Entwicklung von Komorbidität), distanzieren (die Proble- matik ignorieren, verdrängen) und/oder hyperkompensieren (neurotische Kontrolle und Verarbeitung).
Diese negativen Reaktionen können jedoch verändert werden und gelten nicht als fatal! Durch ein Empowerment-Coaching, das mehr als eine klassische Psychotherapie ist, kann meistens eine Stabilisierung erreicht werden.
Das Ziel dieser Tagung ist, ein kritischer Blick über die linearen Therapien bei AD(H)S zu werfen sowie ein spannender Austausch
mit Betroffenen und Fachleuten in Bezug
auf Erfahrungen mit Coping-Strategien und Ressourcen-Aktivierung im Alltag.

Flyer hier zum Download:

https://adhs.plus/media/filer_public/dd/00/dd002a09-aa94-44a9-9096-bc47b762a7e7/flyer_wb__271121_adhs_braucht_keine_therapie-sondern_copingstrategien.pdf

Adresse

adhs 20+
Schweizerische Info- und Beratungsstellen

Hauptsitz und Fachstelle Zürich
Praxisgemeinschaft am Kunsthaus
Untere Zäune 1
8001 Zürich

www.adhs20plus.ch

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